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Das Auto profitiert vom Weltraum

Wer heute in sein Kraftfahrzeug einsteigt und den Zündschlüssel herumdreht, weiß in der Regel nicht, dass die Weltraumtechnik bereits in umfangreichem Maße Einzug in die Automobiltechnik gehalten hat.

 

So reduzieren passive Dämpfungselemente, die ursprünglich zum Schutz von optischen Instrumenten auf Satelliten gegen die sehr starken Vibrationen während des Raketenstarts entwickelt wurden, nicht nur Vibrationen in Rennwagen sondern erhöhen auch die Steifigkeit von herkömmlichen Pkw-Karosserien.

 

Spezielle Verbundmaterialen der Raumfahrt finden sich in Fahrzeugkarosserien wieder und die Sicherheit im Rennsport wurde durch extrem steife und hochstabile Fahrerzellen, den sogenannten Monocoques, wesentlich erhöht. Faserverstärkte Keramiken, ursprünglich für den Hitzeschutz von Raumgleitern und -kapseln entwickelt, werden von einigen Herstellern bereits für die Produktion von Bremsscheiben verwendet.

 

Kfz-Subsysteme wie bspw. ABS, ESP, Brennstoffzellen, Airbag-Auslöser und Straffer von Sicherheitsgurten profitieren ebenfalls vom Know-how aus der Raumfahrt.

Hochstabiles Monocoque in CFK-Bauweise
Keramikbremsen sind verschleiß- und wartungsfrei, hitze- und rostbeständig, 60 Prozent leichter und besitzen eine durchschnittliche Lebensdauer von 300.000 km